VEX EDR-German Masters in der TU Berlin

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 Am 23.02. ging es für das „Team Heinitz“ der Robotik-AG zur technischen Universität nach Berlin. Dort nahmen wir am German Masters des VEX EDR-Wettbewerbs Teil, zu dem wir uns am 20.02. mit einem 2. Platz in Pankow qualifiziert hatten. Es nahmen 11 Teams aus ganz Deutschland teil, der Sieger qualifizierte sich zur Weltmeisterschaft in Kentucky. 

 

Der Wettbewerb war in zwei Kategorien unterteilt:

 

In der einen ging es darum mit seinem Roboter in jeweils 60 Sekunden autonom (der Roboter fährt von selbst) beziehungsweise ferngesteuerten Betriebs möglichst viele Punkte zu erreichen.

 

In der anderen bildeten zwei Teams eine Allianz, die gegen eine andere Allianz antrat. Wer am Ende der Runde die meisten Punkte hatte gewann das Match.

 

Die Qualifikationsrunden liefen nahezu Bilderbuch-artig. Von den zu bestreitenden acht Matches konnten wir mit unseren wechselnden Allianzpartnern sechs sehr souverän für uns entscheiden.
Dies gelang allerdings auch den BEST-Puppets, so dass am Ende wie am Vortag bei den IQ-Bots ein Team der Best-Sabel-Schule auf dem ersten Platz und unser Team auf dem zweiten landete. Da kamen mal schon erste Deja vu-Gedanken auf.
Aber noch war das Amerika-Tiket im Bereich des Möglichen. Acht der elf angetretenen Teams kamen ins Halbfinale und wie üblich galten nun alle bisherigen Ergebnisse überhaupt nichts mehr. Für die restlichen Wettkämpfe durften sich zuerst die Erstplatzierten einen dauerhaften Allianzpartner wählen und natürlich waren wir als Zweitplatzierte ihr großer Wunschkandidat. Da sie aber in den RobotSkills mehr Punkte hatten als wir, wäre uns damit zwar der Pokal für die beste Allianz ziemlich sicher gewesen, aber im Fall des Finalsieges wären eben sie und nicht wir nach Amerika geflogen. Also sind wir auf's volle Risiko gegangen, haben ihr Angebot ausgeschlagen und uns selbst lieber einen AllianzPartner gewählt, der unserem Ticket nicht im Weg stand. Wir haben quasi auf alles oder nichts gepokert.
Und das Glück schien auf unserer Seite zu sein. Sowohl im halben als auch im großen Finale mussten jeweils zwei aus drei Spielen gewonnen werden. Aber in der autonomen Phase ihres ersten Halbfinallaufs kippte der BEST-Sabel-Bot auf den Rücken. Ihr kleiner PartnerBot verbrachte dann die restlichen 105 Sekunden mit unfruchtbaren Versuchen, ihn wieder aufzurichten, so dass diese Runde an die gegnerische Allianz ging. Im zweiten Spiel versagte dann eben dieser kleine PartnerBot, und damit waren uns die Ersten aus der Qualifikationsrunde aus dem Weg geräumt. Jetzt mussten wir nur noch unser Halbfinale bestehen und dann das Finale gewinnen.
Das Halbfinale war dann auch einfach. Einmal haben wir alle neun Fahnen auf rot gedreht, beinahe alle Caps gedreht und unser Partner war auch nicht faul.
Zwei schöne Siege und wir standen im Finale.
Kurze Verschnaufpause und rein ins Vergnügen.
Leider lief das erste Spiel nicht mehr ganz so gut. Aber es gab ja noch zwei Möglichkeiten zu gewinnen. Das zweite Spiel konnten wir wieder für uns entscheiden. Also wieder alles offen.
Im letzten Spiel verließ uns allerdings das Glück. Die autonome Phase ging wegen eines Punktes an die anderen, dafür gab's schonmal die vier Bonuspukte und diesen Rückstand konnten wir leider nicht wieder ausgleichen.
Also haben wir nach dem zweitteiligen IQ-Krimi im Januar und gestern nun nochmal nach dem nahezu gleichen Drehbuch den greifbaren Sieg verspielt. Vermutlich gibt es einen Gott der Finale, dem wir noch keinen kleinen Roboter geopfert haben. Mal sehen, wie wir den in Zukunft besänftigen können.

Die WM in Kentucky  muss jedenfalls in diesem Jahr ohne uns statfinden.
 

Aber in diesem Video von Max Franz seht ihr, was Amerika nun entgeht:

 

 

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