Aktuelles Schulprogramm

Schulprogramm des Friedrich-Anton-von-Heinitz-Gymnasiums Rüdersdorf

 

6. Fortschreibung

Januar 2022

 

 

1. Leitbild der Schule

 

Unser Gymnasium steht für Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt.

 

Wir pflegen einen respektvollen, toleranten und verständnisvollen Umgang miteinander.

 

Freude am Lernen und Lehren ist Voraussetzung für unseren Erfolg.

 

Wir leben einen demokratischen Schulalltag, in dem wir klar und fair miteinander kommunizieren.

 

Nachhaltiges Lernen erreichen wir durch moderne vielfältige Unterrichtsmethoden, anwendungsorientierten Unterricht und Kontinuität.

 

Durch Begabungsförderung sowie erfolgsorientierte Lehr- und Lernkompetenz fördern wir hohe Allgemeinbildung.

 

Die Mitwirkung ist gekennzeichnet durch Engagement, Eigenverantwortlichkeit, Selbstständigkeit, Transparenz und Verbindlichkeit.

 

Kreatives Handeln ist Leitmotiv in allen Bereichen des Schullebens.

 

2. Bestandsaufnahme

 

Das Friedrich-Anton-von-Heinitz-Gymnasium führt die über 50jährige Tradition der Abiturbildung in Rüdersdorf seit 1990 weiter.

 

Lage:

  • Am nordöstlichen Berliner Ring

  • In einem Schulkomplex mit Grund- und Oberschule

  • Im Landkreis Märkisch-Oderland

  • In einem modernisierten Wohngebiet in Rüdersdorf

 

Einzugsgebiet:

  • Die Gemeinde Rüdersdorf mit ihren Ortsteilen Herzfelde, Lichtenow, Hennickendorf

  • Die umliegenden Gemeinden und Stadtrandsiedlungen von Berlin

  • Der Westteil des Landkreises Oder-Spree

 

Verkehrsanbindung:

  • Straßenbahn Friedrichshagen-Rüdersdorf

  • Buslinien 950 (Strausberg – Erkner) und 951 (Fredersdorf-Rüdersdorf)

  • Der öffentliche Nahverkehr gewährleistet die regelmäßige Schülerbeförderung

 

Schülerzahl:

  • Seit Bestehen der Schule stabil zwischen 600 und 750 Schülern

  • LuBK in den Jahrgangsstufen 5-10 mit je ca. 28 Schülern

  • SEK I insgesamt fünfzügig/ sechszügig mit je etwa 28 Schülern 

  • SEK II mit ca. 200 Schülern

 

Personal:

  • 64 Lehrkräfte

  • 4 technische Kräfte (Sekretariat, Hausmeister)

  • Referendare

  • Fremdsprachenassistentin

 

 

Räumliche Situation / Ausstattung:

Auf Grund des eklatanten Platzmangels wurde im Zuge der Umgestaltung der Schule zum Ganztagsgymnasium ein Schulerweiterungsbau errichtet und 2009 zur Nutzung übergeben. Außerdem entstand ein zweiter Schulerweiterungsbau mit dem Baubeginn im Jahr 2019 und der Fertigstellung im Dezember 2021.

Alle Unterrichtsräume der Schule verfügen neben ihrer fachgerechten Ausstattung, entweder über interaktive Boards oder Laptop und Beamer, um einen zeitgemäßen Unterricht zu gewährleisten. Wir haben

  • zwei Aulen

  • mehrere Fachräume für naturwissenschaftlichen Unterricht

  • mehrere Fachräume für den musisch-ästhetischen Unterricht

  • mehrere Fachräume Informatik

  • mehrere Mehrzweckräume mit Laptop-Ausstattung an den Schülerplätzen

  • Cafeteria/ Mensa

  • Dreifelder-Sporthalle in der Brückenstraße

 

Unterrichtszeiten:

Die Unterrichtszeiten der Schule sind mit den Fahrplänen des ÖPNV sowie wegen der gemeinsamen Nutzung der Turnhalle Brückenstraße mit der benachbarten Grund- und Oberschule abgestimmt. Die Schule ist von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr für die Schüler geöffnet.

1. Stunde:        07.55 – 08.40 Uhr

2. Stunde:        08.50 – 09.35 Uhr

                        Große Pause

3. Stunde:        09.50 – 10.35Uhr

4. Stunde:        10.45 – 11.30 Uhr

                        Große Pause

5. Stunde:        12.00 – 12.45 Uhr

6. Stunde:        12.55 – 13.40 Uhr

                        Große Pause

7. Stunde:        13.55 – 14.40 Uhr

8. Stunde:        14.45 – 15.30 Uhr

 

Integration:

Wir integrieren Schüler mit körperlichen Handicaps und gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie in psychischen Problemsituationen und sichern ihren Lernerfolg durch

  • Hilfestellungen, angepasste Unterrichtsorganisation und Fördermaßnahmen. Dies gilt in gleichem Maße für Kinder und Jugendliche aus fremden Kulturen bzw. dem Ausland.

  • ein verlässliches Netzwerk in den Klassen, das den betroffenen Schülern Hilfe und Unterstützung zukommen lässt.

  • Hilfs- und Beratungsangebote von dafür qualifizierten Lehrkräften für Schüler mit Teilleistungsschwächen wie LRS und deren Eltern.

  • eine qualifizierte Beratungslehrkraft, die Ansprechpartner in schwierigen Situationen ist und den Weg zu professioneller Hilfe begleitet.

Einem stärkeren Engagement sind immer noch Grenzen gesetzt durch die räumliche Situation und die Stundenzuweisung.

 

3. Allgemeine Zielstellungen

 

Seit 2008 lernen besonders begabte Schülerinnen und Schüler in einer LuBK mit fremdsprachlichem Profil an unserer Schule. Diese Schüler sollen gemäß dem Konzept der LuBK bis zum Abitur besondere Bildungsangebote erhalten, ohne von den Schülern in den Regelklassen getrennt zu werden. Das gelingt durch gemeinsamen Unterricht in Sport, im Wahlpflichtbereich und im bilingualen Unterricht ab Jahrgangsstufe 9 sowie im Ganztagsbereich und in der Gestaltung des Kurssystems in der GOST.

 

Als einzige Schule im Land Brandenburg wurden wir 2010 in das AbiBac-Programm aufgenommen, das allen unseren Schülern, die Französisch als zweite Fremdsprache lernen,  bei Teilnahme am bilingualen Sachfachunterricht in Geografie und Geschichte sowie entsprechender Kurswahl in der gymnasialen Oberstufe ermöglicht, sowohl das deutsche Abitur als auch das französische Baccalauréat abzulegen.

 

In jedem Fall ist unser Ziel, die Schüler zur allgemeinen Hochschulreife zu führen, was Studierfähigkeit und hohe Allgemeinbildung bedeutet.

 

Zur Herausbildung der dazu notwendigen

  • fachlichen Kompetenzen nutzen wir die Ausstattung unserer Schule zur Erteilung eines qualifizierten Unterrichts, der sich in der Breite an den Standards der Kultusministerkonferenz messen lässt und fachliche Spitzenleistungen fördert.

  • kommunikativen Kompetenzen fördern wir das Selbstbewusstsein unserer Schüler, die Fähigkeit, individuelle und kollektive Meinungen und Interessen zu vertreten und in demokratischem Handeln durchzusetzen.

  • sozialen Kompetenzen entwickeln wir Teamfähigkeit in arbeitsteiligen Prozessen der Wissensaneignung, verbunden mit der Fähigkeit, die eigenen und die Möglichkeiten und Grenzen der Mitschüler real einzuschätzen und zur Wirkung zu bringen. Zu einem guten sozialen Miteinander gehört in der medialen Welt ein verantwortungsbewusster, den Normen unserer Schule entsprechender Umgang mit dem Mobiltelefon. Ein entsprechender „Knigge“ wird in den schulischen Mitwirkungsgremien erarbeitet und in der Hausordnung verankert.

 

Unser Ganztagsangebot hat deshalb folgende Zielrichtung:

  • Sicherung der sozialen Kompetenz der Schüler trotz räumlicher Vereinzelung in Ein-Kind-Familien in Dörfern und Stadtrandsiedlungen bei ständig länger werdenden Schulwegen.

  • Ausgleich sozialer Benachteiligung, Sicherung eines akademisch-kulturellen Niveaus und Förderung intellektueller und künstlerischer Fähigkeiten und Begabungen

  • Ausgleich von persönlichkeits- oder schulbedingten Lerndefiziten

  • Erhöhung der körperlichen und intellektuellen Leistungsbereitschaft und -–fähigkeit

  • Entlastung der Familien von der Funktion des Kinder- und Vereinstaxis und der Hausaufgabenbetreuung sowie Erweiterung der Wahlmöglichkeiten im Freizeitbereich durch Bündelung der Angebote im schulnahen Raum. Die Angebote und Anbieter können die Schüler erreichen und die Schüler können die Angebote wahrnehmen.

  • Förderung sprachlicher Begabungen im Hinblick auf die Teilnahme am AbiBac-Programm

 

Motivationale und soziale Rückkopplungseffekte in den Unterricht und für den Status der einzelnen Fachbereiche in der Schule und in ihrem Umfeld sind erwünschte Resultate unseres Engagements außerhalb des Unterrichts.

 

Im Rahmen einer ständigen Aktualisierung und Modernisierung ist unsere Schule Teil des Pilotprojektes „Schul-Cloud“.

 

4. Ergebnisse und Pläne

 

4.1.1 Unterricht

 

Grundlage für die Vermittlung der verschiedenen zu schulenden Kompetenzen bildet jeweils der  Rahmenlehrplan mit den Teilen A, B, und C.

 

In Fächern mit mindestens drei Wochenstunden versuchen wir eine Doppelstunde zu planen, um abweichende Organisationsformen des Unterrichts, wie Partner-, Gruppen- oder Projektarbeit auch unabhängig vom 45-Minuten-Rhythmus zu ermöglichen.

 

Fächerübergreifende Schwerpunkte sind:

  • die Zusammenarbeit der Fachkonferenzen Geografie, Geschichte und Französisch in der Fachkonferenz bilingualer Unterricht zur Gestaltung des AbiBac-Programms

  • bilingualer Unterricht in Geografie und Geschichte in französischer Sprache

  • die Entwicklung der Fähigkeiten zur Analyse von Aufgabenstellungen und zu den Anforderungen von Operatoren

  • Die Fachkonferenz Deutsch vermittelt die methodischen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Erstellen einer Facharbeit.

  • Methodentraining der einzelnen Fachschaften für die Facharbeit in der Jahrgangsstufe 9

  • Religionsphilosophische Schulwoche am Ende der Jahrgangsstufe 10

 

Nach Aufnahme der Schule in das AbiBac-Programm wurde eine Fachkonferenz bilingualer Unterricht gegründet, die die Fächer Französisch sowie Geschichte und Geografie in sich vereint.

Alle Fachkonferenzen haben im Resultat der Umgestaltung der gymnasialen Oberstufe auf der Basis der aktuellen Rahmenlehrpläne für alle Jahrgangsstufen schulinterne Curricula entwickelt, die jährlich überprüft und aktualisiert werden.

Dort enthalten sind gemeinsame Festlegungen und Beschlüsse zur Bewertung und Zensierung sowie zu schriftlichen Klassenarbeiten und Klausuren.

 

4.1.2 Die LuBK

 

Besondere Berücksichtigung finden in den schulinternen Curricula die Festlegungen aus dem Konzept der LuBK sowie des AbiBac-Programms.

Kompetenzorientiertes Lernen wird u.a. angestrebt durch die Gestaltung von Methodentagen.

Ansätze zur Individualisierung des Lernprozesses  finden sich in Internetprojekten, differenzierten Aufgabenstellungen und dem Lernen durch Lehren.

 

4.1.3 Die SEK I

 

Der Unterricht in der SEK I wird im Klassenverband erteilt. Die Jahrgangsstufe 10 erfüllt eine Doppelfunktion, da sie den Abschluss der SEK I markiert und damit das Erreichen des mittleren Schulabschlusses. Außerdem ist sie nach der Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe gleichzeitig die Einführungsphase der GOST. Wir wollen erreichen, dass möglichst viele Schüler die GOST an unserer Schule besuchen und das Abitur nach insgesamt 12 Schuljahren ablegen.

    

Um das zu erreichen, nutzen wir folgende Möglichkeiten:

Außendifferenzierung:

    • zur begabungsorientierten Förderung im Französischunterricht der Regelklassen 7 und 8

    • zur Teilnahme der Schüler aus der Regelklasse am bilingualen Geografieunterricht ab Jgst. 9 und zur Teilnahme am bilingualen Geschichtsunterricht in der Jgst. 10

    • Vorbereitung und Durchführung des Fremdsprachenfests „Polyglotta“

    • Sprachreisen, Klassenreisen und Schüleraustauschprogramm in Länder, deren Sprachen gelernt werden

    • Teilnahme am Brigitte-Sauzay / Voltaire-Programm

    • Fächerverbindende Projekte zum interkulturellen Lernen

    • Fächerverbindende Projekte zum interdisziplinären Lernen

    • Leistungsdifferenzierung im Unterricht durch kooperative und individualisierte Lernformen (Projektunterricht, Stationenlernen, Lernbüfett u.a.)

    • Kompetenzorientiertes Lernen durch Methodentraining (Internet-Führerschein; Methodentraining für die Facharbeit in Jgst. 9 u.a.)

    • Individualisierter Unterricht durch Internet-Projekte

    • Lernen durch Lehren: Gestaltung einer Unterrichtsstunde bzw. Sequenzen von Stunden durch Schüler; qualitativ anspruchsvollere Aufgaben für interessierte und besonders begabte Schüler

    • Planung, Durchführung und Evaluation von Unterrichtsmethoden und Organisationsformen im regulären Unterricht wie projektorientiertes und interessenorientiertes Arbeiten, e-Learning, Beispiellernen

  • Nutzung bundesweiter und internationaler Studien (PISA, Ländervergleich 2012)

    • Aus diesen Studien leiten wir ab, inwieweit wir den Herausforderungen der Zeit gewachsen sind. Die Ergebnisse der neuesten Länderstudie zeigen, dass wir insbesondere im Fach Mathematik auf einem guten Weg sind. Wir wollen Möglichkeiten suchen, in den Erfahrungsaustausch zu treten mit Gymnasien aus Bundesländern, die noch bessere Ergebnissen aufweisen als Brandenburg.

 

4.1.4. Die SEK II

 

Der Unterricht wird im Kurssystem erteilt. Die Kursbelegung entspricht den Vorgaben der GOST-Verordnung bzw. der VV-GOST-V.

 

Die Schüler zur Studierfähigkeit zu führen, ist unser erklärtes Ziel in der SEK II.

 

Durch die Umstrukturierung der gymnasialen Oberstufe ergaben sich für uns folgende Herausforderungen:

  • Nach der neuen GOST-V belegen die Schüler der Sekundarstufe II ab dem Schuljahr 2019 zwei Leistungskurse (davon ist eines der Fächer Mathematik, Deutsch, Englisch oder Französisch verpflichtend zu belegen) und 8 weitere Grundkurse.

  • Durch die Aufnahme in das AbiBac-Programm ist ein bilingualer Kurs auf erhöhtem Niveau anzubieten. Aus personellen Erwägungen heraus bieten wir Geografie an. Dieser Kurs ist für Schüler der ehemaligen Regelklassen offen.

  • Die Schüler der ehemaligen LuBK, die Französisch nicht auf erhöhtem Niveau belegen, werden in den Französischkurs auf grundlegendem Niveau eingeordnet und lernen zusammen mit den Schülern der ehemaligen Regelklassen.

  • In Mathematik und Deutsch besteht die Möglichkeit, dass die ehemalige LuBK als Kurs zusammen bleibt, um das bereits erreichte hohe Niveau weiter zu fördern und durch Enrichmentmaßnahmen zu erweitern.

  • In den anderen Fächern, die die Schüler nach eigener Entscheidung belegen, werden die Schüler der ehemaligen LuBK und der Regelklassen gemischt.

  • Für Fächer, die auf grundlegendem Niveau belegt werden, besteht ein begrenztes Wahlangebot. Diesen Fächer werden mit drei Wochenstunden unterrichtet

  • Jeder Schüler der Sekundarstufe II wählt aus den vielfältigen Angeboten einen Seminarkurs. Dabei ist auch weiterhin auf ein ausgewogenes Verhältnis von Kursen mit wissenschaftspropädeutischem und berufsorientiertem Schwerpunkt zu achten.

  • Für die Berufs- und Studienorientierung wurde ein Konzept entwickelt, das ausgehend vom WAT-Unterricht in der SEK I in jedem Jahr unterschiedliche Veranstaltungen anbietet, die den Schülern Einblicke in verschiedene Studiengänge und Berufsfelder geben. Ergänzend findet monatlich die individuelle Beratung der Schüler durch eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur Strausberg statt. Über den sehr engen Kontakt zu Hochschulen und daraus resultierenden Veranstaltungen, werden die Schüler der Sekundarstufe II über einen akademischen Werdegang nach der Schule informiert.

  • Die Abiturprüfungen stellen den Höhepunkt der schulischen Laufbahn unserer Schüler dar und sind gleichzeitig deren Abschluss. Das wird bewusst in der Schule kommuniziert.

 

4.2 Schwerpunkte in den Fachbereichen

 

4.2.1 Die Fremdsprachen

  • bilden einen besonderen Schwerpunkt an unserer Schule durch die

    • Aufnahme unserer Schule ins AbiBac-Programm

    • Breite des Fremdsprachenangebots mit

      • Englisch als erster Fremdsprache

      • Französisch, Spanisch oder Russisch als zweiter Fremdsprache

      • Latein oder Spanisch als dritter Fremdsprache

    • Schulpartnerschaften mit Pierrefitte in Frankreich, Ostrava in der Tschechischen Republik und Brixen in Italien

    • AbiBac-Partnerschule in Le Raincy (Frankreich)

    • Teilnahme unserer Schüler an mehrmonatigen Austauschprogrammen wie dem Brigitte-Sauzay- oder dem Voltaire-Programm

    • mehrmonatigen Auslandsaufenthalte unserer Schüler in verschiedenen Ländern zur Verbesserung ihrer Sprachkompetenz und zur Erlangung von interkultureller Kompetenz

    • Präsenz von Austauschschülern aus verschiedenen Ländern an unserer Schule

    • Anwesenheit von Fremdsprachenassistenten an unserer Schule

    • Durchführung eines Jolkafestes im Gymnsaium

    • Gestaltung des großen, bundesweit einmaligen Fremdsprachenfests „Polyglotta“

  • sehen ihren Arbeitsschwerpunkt in

    • der Motivation der Klassen mit Französisch als zweiter Fremdsprache zur Teilnahme am AbiBac-Programm

    • Anhebung des Niveaus der Sprachkompetenz in den zweiten Fremdsprachen durch Begegnungen mit authentischen Sprachvorbildern und Reisen in die Zielländer der jeweils erlernten Sprache

 

4.2.2 Deutsch

  • trägt besondere Verantwortung für den Erfolg unserer Schüler bei Vergleichsarbeiten (in Jgst. 6 und bei VERA 8) sowie bei den zentralen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 und im Abitur, denn die Ergebnisse in allen anderen Fächern außer den Fremdsprachen hängen wesentlich vom Leseverständnis, der Aufgabenanalyse und dem methodischen Wissen und Können in der Muttersprache ab.

  • entwickelt maßgeblich die kommunikativen Fähigkeiten für alle Lern- und Lebensbereiche.

  • erstellt ein schulinternes Regelwerk zur Vorbereitung, Durchführung und Bewertung von Referaten ( fächerübergreifend nutzbar ).

  • markiert durch Theaterbesuche, Theaterwerkstatt-Tage, sowie Schüleraufführungen Höhepunkte im Schulalltag.

  • sieht sich in der Pflicht zur Stärkung der Rechtschreibsicherheit unserer Schüler

  • will den Schülern die Freude am Lesen und kreativen Schreiben erhalten.

 

4.2.3 Mathematik

  • nimmt eine Schlüsselrolle im Bereich der MINT-Fächer ein.

  • schafft wichtige Voraussetzungen für operatives und methodisches Wissen und Können.

  • arbeitet mit CAS-Rechnern und erteilt so modernen Unterricht.

  • sichert Grundlagenwissen zu mathematischen Prozessen, indem sogenannte „ohimi“-Aufgaben gelöst werden, also Aufgaben, die ohne Hilfsmittel gelöst werden müssen.

  • sichert die optimale Prüfungsvorbereitung ab, indem ab Jahrgangsstufe 9 von allen Schülern ein Prüfungshefter geführt wird, der auch bei Klassen-, Kurs- oder Lehrerwechsel ein probates Instrument zur Wiederholung prüfungsrelevanter Unterrichtsinhalte bleibt.

  • hält das Interesse der Schüler am Fach aufrecht, indem die Schüler zur Teilnahme am Känguru-Wettbewerb, an der Schulmathematik-Olympiade und ggf. der Kreis- oder Landesolympiade motiviert werden. Hervorragende Platzierungen in den vergangenen Jahren motivieren die nächsten Schülergenerationen.

  • bietet in drei Bereichen Ganztagsangebote an:

    • in der Begabtenförderung

    • in Hausaufgabenbetreuung

    • in Vorbereitung auf die Prüfungen am Ende der 10. Jgst.

 

 

4.2.4. Naturwissenschaften

  • werden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 auf Grund der Vorgaben des MBJS zusammengelegt und als Fach Naturwissenschaften angeboten. Dafür werden kontinuierlich Lehrkräfte qualifiziert.

  • nutzen die modern ausgestatteten Fachunterrichtsräume für einen qualifizierten Unterricht

  • schaffen durch interessanten, erfolgsorientierten Unterricht die Voraussetzungen dafür, dass in der GOST Leistungskurse in allen drei Naturwissenschaften angeboten werden können.

  • sehen im Rahmen der Schwerpunktstunden und im Ganztagsbereich Angebote vor, die als Erweiterung und Vertiefung des Unterrichts naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schüler ansprechen.

  • haben zum Ziel, an überschulischen Wettbewerben („Jugend forscht“, Biologieolympiade und Chemkids) interessierte Schüler zu finden.

 

4.2.5. Informatik

  • ist Ausgangsbasis für jeden rechnergestützten Unterricht.

  • ist deshalb eng verbunden mit dem WAT-Unterricht, da dieser früher einsetzt und deshalb bereits dort grundlegende Informatik-Kenntnisse vermittelt werden müssen.

  • hält ein Ganztagsangebot vor, das die Schulhomepage pflegt.

  • gestaltet diese Homepage als Plattform zur Präsentation der Schule im Netz, aber auch zum Austausch von Informationen und Meinungen.

 

4.2.6. Gesellschaftswissenschaften

  • werden in den Jahrgangsstufen 5 und 6 auf Grund der Vorgaben des MBJS zusammengelegt und als Fach Gesellschaftswissenschaften angeboten. Dafür werden kontinuierlich Lehrkräfte qualifiziert.

  • vermitteln politische, geografische oder historische Kenntnisse, die in der Gesellschaft immer mehr als ein Gradmesser des Allgemeinwissens gesehen werden.

  • sorgen dafür, dass sich unsere Schüler durch die Besuche von Zeitzeugen in der Schule, Exkursionen zu Museen, Mahn- und Gedenkstätten sowie den regen Kontakt zum Rüdersdorfer Seniorenverband und dem Ortschronisten mit der Geschichte Deutschlands auseinandersetzen.

  • geben den Schülern so die Möglichkeit, von persönlichem Erleben geprägte Einblicke in die Zeit des Hitlerfaschismus und in die Zeit der DDR zu erhalten.

  • helfen den Schülern, noch heute erkennbare teilungsbedingte Besonderheiten in der Entwicklung von Regionen zu erfassen und zu verstehen.

  • vermitteln historische und ethische Grundsätze als Fundament für die täglich neu zu erarbeitende Toleranz, die wie an unserer Schule als Grundsatz des Zusammenlebens pflegen.

  • Eine besondere Rolle spielen hierbei LER und Religion, die durch ihre Unterrichtsschwerpunkte wichtige Grundlagen dafür vermitteln.

  • Absprachen und Kontakte sichern, dass sich LER und Religionsunterricht an unserer Schule ergänzen. Unterrichtsmaterialien werden ausgetauscht, Exkursionen gemeinsam vorbereitet und durchgeführt.

  • Höhepunkt ist die religionsphilosophische Schulwoche am Ende der Jgst. 10.

  • Pädagogische Fähigkeiten können Schüler im Bereich der sozio-kulturellen Seminarkursangebote erwerben, indem sie z.B. Schulveranstaltungen organisieren und die Zusammenarbeit zwischen Grund- und Oberschule und dem Gymnasium organisieren.

  • Geschichte und Geografie werden für die Schüler der LuBK Geografie ab 7. Jgst., Geschichte ab 10. Jgst.) und geeignete und interessierte Schüler der Regelklassen mit Französisch als zweiter Fremdsprache (Geografie ab 9. Jgst., Geschichte ab 10. Jgst.) bilingual unterrichtet zur Vorbereitung auf die Teilnahme am AbiBac-Programm In der SEK II wird ein bilingualer Leistungskurs, um die Anforderungen für das AbiBac zu erfüllen.

 

 

4.2.7. Der musisch-ästhetische Unterricht

 

  • wird mit den Fächern Bildende Kunst, Darstellendes Spiel und Musik abgedeckt.

  • findet in modern ausgestatteten Fachräumen statt, die alle Teilbereiche der Fächer abbilden.

  • Die für Darstellendes Spiel vorgesehenen räumlichen Möglichkeiten sind nicht optimal, weil die Aula mit Bühne häufig für andere schulische Veranstaltungen benötigt wird (Klausuren, Gesprächsrunden etc.) und kein Requisitenraum konzipiert wurde. Dem Fach konnte im Schulgebäude ein Raum für Requisiten zur Verfügung gestellt werden. Spontane Entscheidungen für szenische Textumsetzungen werden dadurch erschwert.

  • Der Bühnenbereich wurde im Jahr 2013 mit einem Vorhang versehen.

  • Je zwei Lehrkräfte für Musik und Kunst mit jeweils sich ergänzenden Interessenschwerpunkten sowie eine Lehrkraft für Darstellendes Spiel bilden die Basis für einen facettenreichen qualifizierten Unterricht.

  • Neben der nicht zu unterschätzenden Bedeutung der musisch-ästhetischen Erziehung für die sozio-emotionale Entwicklung der Schüler spielt dieser Unterricht für die Außenwirkung der Schule eine große Rolle.

  • Der Schulchor, der Trommelkurs und die Instrumentalisten der Schule treten zu verschiedensten schulischen Anlässen auf, gestalten Konzerte (z.B. das viel beachtete Benefiz-Konzert zu Gunsten eines Waisenhauses in Sambia), bereichern Veranstaltungen unserer Kooperationspartner.

  • Musisch begabte Schüler beteiligen sich über die Musikschulen am Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“.

  • Die Ausgestaltung der Schule mit Schülerarbeiten aus dem Bereich der Malerei, Grafik, Fotografie und Skulptur dokumentiert die Leistungsfähigkeit der Schüler in diesem Fach. Einige dieser Arbeiten wurden mit Auszeichnungen bedacht.

  • Ausstellungen z.B. im Rathaus oder im Kulturhaus präsentieren unsere Schule in der Öffentlichkeit.

  • Darstellendes Spiel wird von den Schülern ab Jgst. 9, die Theater lieben und sich selbst gern darstellerisch betätigen, im Wahlpflichtbereich angewählt und kann bis zum Abitur belegt werden.

  • Höhepunkte in der Arbeit dieser Kurse und gleichzeitig besonders öffentlichkeitswirksam sind Theateraufführungen auf der großen Bühne im Kulturhaus, die Mitgestaltung schulischer Veranstaltungen wie des Tages der offenen Tür sowie die Unterstützung von Veranstaltungen unserer Kooperationspartner.

 

4.2.7. Sport

  • Gesundheit und körperliche Fitness sollen von den Schülern als notwendige Voraussetzung für Leistungsfähigkeit in allen Lebensbereichen verstanden werden.

  • Deshalb wird neben der sportpraktischen Betätigung der sporttheoretische Teil der Unterrichtsstunden genutzt, den Schülern den Zusammenhang von körperlicher Betätigung mit gesunder Ernährung und Lebensführung nahezubringen.

  • So ist der Sportunterricht mit stark interdisziplinären Akzenten als wichtige Ergänzung zum Unterricht in Biologie und den Gesellschaftswissenschaften zu sehen.

  • Ziel der Fachkonferenz Sport ist es, durch ein breites Angebot an Sportarten das Interesse möglichst vieler Schüler am Sport zu wecken und die Freude an Bewegung und körperlicher Ertüchtigung zu bewahren.

  • Sportlich besonders leistungsfähige und –bereite Schüler finden in den Ganztagsangeboten Möglichkeiten, zu trainieren und sich zur Teilnahme an überschulischen Wettbewerben zu qualifizieren.

  • Im Unterricht und im Ganztagsbereich werden Schüler motiviert, am Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teilzunehmen. Die seit Jahren erfolgreiche Teilnahme unserer Schule an diesem Wettbewerb hat Tradition, der sich die Schüler und Lehrer verpflichtet fühlen und immer wieder ihr bestes geben. Hervorragende Ergebnisse auf Kreis- und Landesebene machen uns stolz und motivieren nachfolgende Schülergenerationen.

  • Eine weitere Tradition ist das Heinitz-Volleyball-Turnier, das alljährlich vor Weihnachten mit großer Beteiligung und Freude von Schülern und Lehrern gespielt wird.

 

 

 

5. Das Ganztagsangebot

  • ist seit 2007 ein offenes Angebot.

  • findet an drei Tagen ab 13.55 Uhr statt.

  • richtet sich v.a. an die Schüler der Jahrgangsstufen 5-10.

  • wird von Lehrkräften der Schule und externen Honorarkräften geleitet.

  • wird für Lehrkräfte über die Stellenzuweisung des Staatlichen Schulamts und für die Honorarkräfte aus dem der Schule zur Verfügung gestellten Budget finanziert.

  • ruht auf drei Säulen:

    • der Begabtenförderung zur Vertiefung des Fachwissens in verschiedenen Disziplinen bzw. der Erweiterung interdisziplinärer Kenntnisse, zur Vorbereitung auf überschulische Wettbewerbe und zur Teilnahme am AbiBac-Programm

    • dem Förderunterricht zum Ausgleich von Lerndefiziten, zum Methodentraining sowie zur Prüfungsvorbereitung 10 und der fachgerechten Hausaufgabenbetreuung insbesondere in Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen

    • den Arbeitsgemeinschaften zur Pflege der individuellen Interessen und Neigungen der Schüler

  • wird in bewährter Weise von zwei Lehrkräften im Einvernehmen mit der Schulleitung organisiert. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhäusern und Schule eine wichtige Rolle.

  • Ist auf Grund seiner Stabilität ein wichtiger Anwahlfaktor für unsere Schule. Deshalb ist ein vielseitiges Angebot, das den Interessen und Bedürfnissen unserer Schüler entspricht, sehr wichtig.

 

 

6. Demokratische Mitwirkung in der Schule

 

Grundsätzliches Moment für das Empfinden der demokratischen Situation an der Schule ist der vertrauensvolle und verantwortungsbewusste Umgang von Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern miteinander.

 

Zwischen Lehrern, Schülern und Eltern besteht in der Regel ein vertrauensvolles, entspanntes Verhältnis, in dem Platz ist für Ideen, Lob und Anerkennung wie für Kritik – und das nicht als Einbahnstraße.

 

Konflikte sind Bestandteil von Arbeits- und Lernprozessen. Ziel ist es, diese immer sachlich und in gegenseitiger Achtung zu bearbeiten und gemeinsam Lösungsstrategien zu entwickeln.

 

Kontinuierliche Gremienarbeit hat an unserer Schule Tradition. Die Schüler lernen so ihre demokratischen Rechte kennen und anwenden.

 

Bei Bedarf findet ein bildungspolitisches Rundtischgespräch statt, an dem Politiker und Bildungsverantwortliche der Gemeinde, des Landkreises und des Landtages teilnehmen und nach einer Beratung im kleinen Kreis mit Schulleitung, Schüler- und Elternsprecher auch den Schülervertretern der Klassen Rede und Antwort zu aktuell bewegenden Fragen stehen. Diese Tradition ist fortzusetzen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Bildungslandschaft in Brandenburg unter Berücksichtigung der demografischen Veränderungen in der nächsten Dekade.

 

Ein erklärtes Ziel ist es, einen höheren Grad der Identifizierung der Schüler und Lehrer mit ihrem Lern- und Arbeitsort zu erreichen. Die Ordnung im Schulhaus und der Umgang mit den schuleigenen Ressourcen widerspiegelt nicht in ausreichendem Maße Verantwortungsbewusstsein aller. Hier könnte der Wettbewerbsgedanke im Zusammenhang mit öffentlicher Anerkennung zielführender sein als Sanktionen. Alle Gremien sind in den Prozess einzubeziehen.

 

6.1 Die Schulkonferenz

  • ist das höchste Mitwirkungsgremium der Schule.

  • nimmt ihre Aufgaben, deren Rahmen durch das Schulgesetz bestimmt ist, regelmäßig und aktiv wahr.

  • richtet ihre Aktivitäten entsprechend der Schulsituation auf die Verbesserung der materiellen und personellen Bedingungen der Schule, auf die Realisierung eines reibungslosen Schülertransports und die Qualität des Schulessens.

  • begleitet die Umsetzung des AbiBac-Programms.

 

6.2 Die Lehrerkonferenz

Die Lehrerkonferenz trägt die Verantwortung für alle pädagogischen Prozesse in der Schule. Sie tagt regelmäßig mindestens sechsmal jährlich (siehe Protokoll).

 

 

6.3 Die Elternkonferenz

  • ist beratendes Gremium an der Schule (aktuelle Kernthemen siehe Protokoll).

  • wählt aus ihrer Mitte den Elternsprecher der Schule, der Partner der Schulleitung ist und alle relevanten Themen in die Elternkonferenz trägt.

  • Elternversammlungen, –gespräche und –sprechabende haben eine wichtige Funktion bei der gegenseitigen Information über die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, zum Meinungsaustausch in Bezug auf Klassen und Schüler und werden auf Einladung regelmäßig.

 

 

6.4 Die Schülervertretung

  • wird in einer direkte Wahl durch alle Schüler gewählt.

  • tagt regelmäßig entsprechend der gesetzlich geregelten Vorgaben.

  • veröffentlicht ihre Tagungsergebnisse in den Klassen und gegenüber der Schulleitung.

  • ist wichtiger Partner der Schulleitung.

  • ist Mittler zwischen Lehrern und Schülern.

  • ist kritische Instanz, die Missstände und Konflikte offen benennt. In dieser Funktion ist sie maßgeblich an der Diskussion um die Erreichung eines höheren Grades der Identifizierung der Schüler mit der Schule beteiligt.

 

 

6.5 Die Fachkonferenzen

  • tragen an der Schule eindeutig die größte Verantwortung für die Unterrichtsinhalte und die methodisch-didaktische Gestaltung des Fachunterrichts.

  • wählen aus ihrer Mitte einen Fachkonferenzvorsitzenden, der der Schulleitung wichtiger Partner bei allen die Fächer tangierenden Entscheidungen ist, z.B. bei der Gestaltung der Kontingentstundentafel im Zusammenhang mit der Diskussion um den Blockunterricht.

  • beraten regelmäßig fachlich relevante Fragen. Die Teilnahme an der Beratung der Fachkonferenz gehört zu den Pflichtaufgaben des Lehrers. Den Termin zur Beratung legt der Fachkonferenzvorsitzende im Benehmen mit der Mehrheit der Mitglieder der entsprechenden Fachkonferenz fest.

  • zeichnen verantwortlich für die fristgerechte und sachlich richtige Zusammenstellung des Bedarfs an Lehrmitteln für ihre Fächer.

  • Tragen hohe Verantwortung bei der Ausbildung von Referendaren.

  • Die Beschlüsse der Fachkonferenzen sind bindend für alle Mitglieder.

 

 

7. Partnerschaften

 

7.1 Der Förderkreis des Gymnasiums - eine schulinterne Partnerschaft

 

Der Förderkreis unseres Gymnasiums e.V.  begleitet und unterstützt das Schulleben seit seinem Bestehen. Mitglieder des Förderkreises sind hauptsächlich Eltern und Lehrkräfte. Sponsoren tragen durch kontinuierliche oder projektgebundene Spenden zum Budget des Förderkreises bei. Die Schule profitiert von der Arbeit des Förderkreises in vielfältiger Weise: Durch die Anschaffung von besonderen Ausstattungselementen wie z.B. der Streetball-Anlage, durch die Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen, Schüleraustauschprogrammen und auch bei Klassenfahrten, wenn Schüler sonst aus finanziellen Gründen nicht teilenehmen könnten.

 

7.1 Zusammenarbeit mit regionalen Partnern

 

Unsere Schule ist offen für Innovation und interessiert an der Zusammenarbeit mit Personen und Einrichtungen aus dem nichtschulischen Bereich. Ohne diese Zusammenarbeit wären viele Unterrichtsprojekte und extracurriculare Aktivitäten nicht realisierbar.

 

Wichtige Partner für uns sind:

  • Die Kultur GmbH der Gemeinde Rüdersdorf mit Kulturhaus und Museumspark

  • Der Bürgermeister der Gemeinde Rüdersdorf

  • Die Reeden-Bibliothek Rüdersdorf

  • Die evangelische Kirche

  • Der Bergbauverein Rüdersdorf

  • Die Polizei Strausberg

  • Die Arbeitsagentur Strausberg

 

 

Stärker ausgebaut werden in den nächsten Jahren die Kontakte zur regionalen Wirtschaft. Mit dem Zementwerk Cemex gibt es bereits gute Ansätze.

 

Ziel dessen ist es, den Schülern Einblicke in die regionale Wirtschaft zu geben, Schülerbetriebspraktika zu vermitteln und so die Wohnheimat auch als Lebensperspektive darzustellen, weil auch hier gut ausgebildete Fachleute dringend benötigt werden.

 

Weiterhin werden die Kontakte zur Viadrina in Frankfurt/Oder, zur Universität Potsdam, zur FH Wildau, der BTU Cottbus und der Humboldt-Universität Berlin gepflegt und gestärkt, um bei unseren Schülern das Interesse für ein Studium in der näheren Umgebung zu 7.2 Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu wecken.

 

Schulpartnerschaften mit jährlichen Schülerbegegnungen an beiden beteiligten Schulstandorten unterhalten wir mit Pierrefitte in Frankreich seit 1994 und mit Ostrava in Tschechien seit 1995. Die Schüler erleben den Familienalltag und das Schulleben im jeweils anderen Land, überwinden Sprachbarrieren und entwickeln interkulturelle Kompetenz. Die Kontinuität in den Schulpartnerschaften führte zu vielen langjährigen Freundschaften und einem tiefen Verständnis für die Situation im anderen Land.

Ein regelmäßiger Schüleraustausch seit 2004 besteht nach Südtirol / Italien. Dort liegt der Fokus ebenfalls auf der Entwicklung interkultureller Kompetenz.

Mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium in Le Raincy / Frankreich haben wir eine AbiBac-Partnerschule, mit der wir gemeinsam Schüler auf das AbiBac vorbereiten. Gegenseitige Besuche vor Ort und Drittortbegegnungen mit speziellen Arbeitsvorhaben unterstützen die Prüfungsvorbereitung und wecken Interesse am jeweils anderen Land.

 

 

 

8. Der Schuljahresarbeitsplan

 

Der jeweils aktuelle Schuljahresarbeitsplan wird, beginnend in der Vorbereitungswoche, wird innerhalb der ersten Schulwochen erstellt. Er enthält die Zuarbeiten aus allen schulischen Gremien, sowie Prüfungs- und Ferientermine.

 

9. Evaluation und Selbstkontrolle

 

Die Schulleiterin führt Leistungs- und Entwicklungsgespräche mit allen Kolleginnen und Kollegen der Schule, hospitiert auf Anlass oder im Zusammenhang mit den Gesprächen, um Schüler und Lehrer im täglichen Miteinander zu erleben, die Arbeitsweise der Lehrkräfte und die Situation in den Klassen und Kursen einschätzen zu können und ggf. Maßnahmen zu ergreifen wie z.B. Fortbildungen, Mediation, Teambildungsmaßnahmen zu empfehlen, die zur Verbesserung der Situation in der Klasse oder der Qualität des Unterrichts beitragen.

 

Innerhalb der Fachkonferenzen sind gegenseitige Hospitationen erwünscht, um in den fachlichen Erfahrungsaustausch treten zu können und die Vergleichbarkeit des Vorgehens der verschiedenen Fachlehrer zu gewährleisten. Hierbei ist der Unterrichtsausfall zu minimieren, was dem Ganzen Grenzen setzt. Aufwand und Nutzen müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen.

 

Die Schüler der Jgst. 6 absolvieren die Vergleichsarbeit für die Jahrgangsstufe 6, auch wenn sie nicht in den Landesvergleich einbezogen werden können.

Die Vergleichsarbeiten in Mathematik, Deutsch und Englisch VERA 8, die Ergebnisse der Prüfungen am Ende der Jgst. 10 sowie des Abiturs werden in der Lehrerkonferenz und den Fachkonferenzen ausgewertet. Verbunden mit der Analyse der Ergebnisse sind die Ableitung von Schlussfolgerungen zur präzisen Vorbereitung der Schüler und die Entwicklung der dazu notwendigen Kompetenzen.

 

Bei Bedarf führen wir intern Schülerbefragungen zur Schulzufriedenheit und zum AbiBac-programm durch. Die Ergebnisse können Anlass zu konkreten Maßnahmen im Schulalltag sein.  

Vor der Teilnahme an externen Evaluationen, Ländervergleichsstudien oder PISA-Tests werden die Schüler über die Ernsthaftigkeit der Befragungen und die Bedeutung der Ergebnisse dieser Tests detailliert informiert.

 

Die Schule hat bereits mehrfach an externen Evaluationen teilgenommen, zuletzt an der SEIS-Befragung, an der Visitation 2009 und an der LuBK-Evaluation. Die Ergebnisse wurden in allen schulischen Gremien ausgewertet und waren stets Anlass zu Freude und Stolz, nicht aber für übertriebene Zufriedenheit. Es gibt immer wieder Anlass zur Qualitätsverbesserung auf verschiedenen Gebieten, denn die Entwicklung von Schule und Bildung bleibt nicht stehen.