Über den Ort Rüdersdorf

Rüdersdorf entstand um das Jahr 1235.

Der Ort wurde 1308 urkundlich zum ersten Mal erwähnt und entstand aus einer durch klösterliche Hand geleitete Dorfgemeinschaft.

Schon zu dieser Zeit wurden in der Umgebung mit dem hier auffindbaren Kalkstein Gebäude errichtet. Die ältesten erhaltenen Gebäude befinden sich in Alt-Rüdersdorf, wie z.B. die Hoffnungskirche.

Im 17. Jhd. entstanden an mehreren Stellen der Region die ersten Steinbrechersiedlungen.

Im 18. Jhd. erfuhr der Ort Bedeutung als Baustofflieferant für das preußische Berlin unter Friedrich II. Dieser sorgte dafür, dass der Abbau unter Aufsicht des Oberberghauptmanns von Heynitz systematisch voran getrieben wurde.

Im 19. Jhd. fand Rüdersdorf (Seebad) Erwähnung in den Reisebeschreibungen von Theodor Fontane. 

 

Im frühen 20. Jahrhundert entdeckte der deutsche Film den hiesigen Standort als vielseitige Filmkulisse. Auskunft darüber erteilt eine Ausstellung im Woltersdorfer Aussichtstum in den Kranichsbergen.

 

Zu DDR-Zeiten erlangte der Ort aufgrund extremer Umweltemissionen durch das damalige Zementwerk einen eher negativen Ruf. 

Heute verfügt der Industriestandort über die modernsten Anlagen und Filtersysteme der Zementindustrie weltweit. Die Firma Cemex hat ihren deutschen Firmenhauptsitz mittlerweile nach Rüdersdorf verlegt.

Auch andere Großunternehmen wie DHL, Colorpack oder die Fels-Werke sind in Rüdersdorf angesiedelt.

Derzeit leben ca. 13000 Einwohner in Rüdersdorf und seinen eingemeindeten Ortsteilen Herzfelde, Hennickendorf und Lichtenow.

Inzwischen gilt der Ort eher als grüner Erholungsstandort im näheren Umkreis von Berlin. Eine Wasseranbindung über die Berliner Gewässer durch ein umfangreiches Kanalsystem lässt in den Sommermonaten viele Touristen nach Rüdersdorf gelangen.

Zahlreiche Veranstaltungen finden sich im Jahreskalender der Gemeinde. So locken das Wasserfest oder das Halloween-Event auch viele Besucher von Außerhalb an.

Hauptmagnet von Touristen und Schulklassen vor allem aus Berlin ist der Museumspark, einem für Brandenburg einzigartigen Freiluft- und Erlebnismuseum der Bergbauindustrie.

Der Ort verfügt über einen kleinstädtischen Wohn- und Geschäftsbereich mit zentralem Ortsplatz, einem vielseitig genutztem Kulturhaus, einer öffentlichen Bibliothek, drei Kirchen sowie zahlreiche überregionale Gesundheitseinrichtungen wie das neue Immanuel-Klinikum der oder das Reha-Zentrum am Ufer des Kalksees.

Die benachbarte Grund-und Oberschule sowie unser Gymnasium bilden den Bildungs-Campus Brückenstraße, der in den nächsten Jahren bis 2020 enorm erweitert und damit einen der größten in ganz Brandenburg darstellen wird.

Zahlreiche Vereine sind im Ort ansässig, so wie z.B. der Fußballverein MSV 19 Rüdersdorf, der Athletik-Club oder der Ruderverein Kalkberge, dessen

Männer-Achter in der 1. Bundesliga um Platzierungen rudert. Auch im Schach hat Rüdersdorf einen sehr guten Ruf. 

Mehr Informationen zum Ort erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde Rüdersdorf.

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