Roboter-Krimi in Köpenick

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Heute trafen sich in der Aula der BEST-Sabel-Schule in Köpenick acht junge Teams aus Berlin und Umgebung um sich mit ihren VEX IQ-Robotern für das Deutschlandfinal Ende Februar 2019 an der TU in Berlin zu qualifizieren.. Wir waren mit Rudi, quasi dem kleinen Bruder unseres WM-Roboters Heini, am Start. Wir haben lange getüfftelt, gebaut, programmiert, umgebaut, neuprogrammiert und diesem Tag lange entgegengefiebert.

Natürlich gab es vor Ort die üblichen, aber immer wieder unvorhersehbaren technischen Probleme: Teile, die wochenlang fest zusammenhielten, wollten sich plötzlich, am besten mitten im Rennen, voneinander trennen. Ein Motor versagte genau vor der autonomen Tour den Dienst. Und ganz nebenbei hat der Veranstalter die falsche Startzeit auf der Wettbewerbs-Hompage verkündet.

Aber nachdem all diese Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt waren, haben wir uns in sieben Qualifikationsrunden, jeweils in Kooperation mit einem der anderen Teams, bis auf den wunderbaren zweiten Platz vorgearbeitet. Eigentlich hätte uns nichts mehr passieren dürfen.

Neben den großen Spielen, galte es auf einem zweiten Tisch, in der sogenannten Skill-Challange einerseits zu zeigen, dass unser Team die gestellten Aufgaben auch allein lösen konnte und außerdem musste Rudi zeigen, dass er den Pacours auch ohne Fernsteuerung schafft. Wie wir hier im Vergleich zu den anderen Teams abgeschnitten haben,sollte erst am Ende des Wettbewerbstages verraten werden.

Wer am Ende mit seinem Roboter an die TU kommt sollte durch die Finalrunden entschieden werden. Durch den zweiten Platz nach den Qualifikationsrunden bildeten wir mit den Erstplatzierten, dem Gastgeberteam BEST-Ghosts, das Favoritenpaar und sollten das letzte Rennen des Tages, das absolute Highlight, bestreiten.

Nach mehrmaligem Üben wurden „das Team vom Heinitzgymnasium“ und die BEST-Ghosts an den Spieltisch gerufen. Es galt, die eher durchschnittlichen 13 Punkte der vorherigen Teams zu überbieten. Das hatten wir an diesem Tag schon mehrfach geschafft. Wir führten die abgesprochene Taktik durch, unser Roboter lief zur Höchstform auf. Alles klappte prima. Doch da versagte das Vorderrad der BEST-Ghosts. Der Roboter blockierte uns den Weg und wurde nach langem Zögern vom Spielfeld entfernt. Mit „nur“ noch unserem Roboter, zu wenig Zeit und einem großen Teil der Strategie im sprichwörtlichen Eimer, schafften wir gerade noch läppische acht Punkte. So wenig hatten wir in keiner der vorhergehenden Runden. Damit landete unsere hoch favorisierte Allianz in der Teamworkchallenge auf Platz vier. Von vier! Von dieser Seite war also keine Qualifikation für die Deutschlandmeisterschaft zu erwarten.

Gerettet hat uns dann die Robot-Skills Challenge. Hier belegten wir Platz drei von acht, was an sich einen Platz zu tief für eine Qualifikation gewesen wäre, doch mit den BEST-Ghosts auf Platz 1 und einem der Teams, das sich bereits durch die Teamworkchallenge qualifiziert hatte auf Platz 2, war Team Rüdersdorf diesmal unter den ersten zwei Teams, die sich durch die Robot-Skills Challenge für die Deutschlandmeisterschaft qualifiziert hatten. Das war gerade nochmal gut gegangen.

 

Am 22. Februar geht es also auf nach Berlin und von da hoffentlich nach Louisville, Kentucky!

 

Unsere Roboter Rudi und Heinz könnt ihr natürlich am Sonnabend beim Tag der offenen Tür im Lichthof in Aktion erleben.

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